work, climb, live - daily business

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Mai 2013

1 Eintrag

Es geht wieder bergauf!

Seit knapp 6 Wochen bin ich nun wieder im regelmäßig am trainieren. Nachdem ich bei Andi Hofmann und Guido Köstermeyer den ersten Teil des Trainer B Wettkampfklettern Lehrgangs besucht habe, habe ich mein Training nach Vorbild von Guidos Trainingsskript umgestellt. Inzwischen hat die Schinderei in der Boulderwelt und in den verschiedenen Kletterhallen Münchens auch Früchte getragen.


Big Fat Boulder Session

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Im April fand in der Boulderwelt das Finale der Big Fat Boulder Session statt. Zur frühen Stunde traf ich mich mit Moni Retschy und wir boulderten uns gemeinsam durch die abwechslungsreichen und schönen Qualiboulder.

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Um 18 Uhr stand fest, dass ich mich für das Finale qualifiziert hatte, welches um 20 Uhr für die Herren startete. Hier konnte ich als einziger alle drei Finalboulder klettern und den Wettkampf für mich entscheiden. Fast wäre schon am zweiten Boulder Schluss gewesen, hier konnte ich erst im letzten Versuch den ersten Zug machen, bei dem ich zuvor zweimal kläglich versagt hatte.

Bayerische Bouldermeisterschaft 

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Eine Woche später fand die Bayerische Bouldermeisterschaft in der Boulderhalle Rosenheim statt. Die Halle ist für so einen Wettkampf eigentlich zu klein, aber da es leider nur sehr wenig Starter waren passte die Größe der Halle optimal und es wurde ein schöner familiärer Wettkampf. Ich fühlte mich sehr gut und so war ich heiß und top motiviert für die Qualifikation. Fünf Boulder galt es zu bewältigen, alle sahen nicht sonderlich schwer aus und waren im Style sehr abwechslungsreich. Die ersten drei Boulder gelangen mir schnell im Flash, die letzten zwei stellten sich als größeres Problem heraus: Durch die vergangene Knie-OP kann ich mein Bein nicht mehr so gut aktiv abwinkeln. Leider war genau das bei einem Boulder gefragt, große Alternativen konnte ich auch nicht finden, also kein Top. Den fünften Boulder in der Quali habe ich schlichtweg verbockt. Hier musste man sich wackelig um eine Kante schieben und immer die richtige Körperposition finden, was mir einfach nicht gelingen wollte. Also insgesamt nur 3 Flash und 5 Zonen. Ich wusste, dass das knapp werden wurde und das wurde es: Platz 11 in der Qualifikation bedeutet ein ganz knapper Einzug ins Halbfinale der besten zwölf.
Im Halbfinale hatte ich dann einen echten Lauf. Die ersten drei Boulder gelangen mir im Flash, beim letzten Bonus im ersten Versuch. Während dem Klettern und in den Pausen bekam ich mit, dass die anderen Starter deutlich mehr Probleme mit den Bouldern hatten. Das Finale war also in greifbarer Nähe und am Ende der Runde reichte es sogar für Platz 2 im Halbfinale. Nur Martin Tekles gelang es alle vier Boulder zu klettern und setzte sich somit auf den ersten Platz.
Im Finale waren die Boulder dann nochmal eine Ecke härter als im Halbfinale, was leider für uns sechs Finalisten ein wenig zu viel war. Die Boulder 1 und 3 blieben ungeklettert. Boulder 4 wurde von fünf Finalisten geflasht, so brachte Boulder 2 die Entscheidung. Schon bei der Besichtigung war mir klar, dass die kleinen Leisten in der Welle nicht meine Welt sein werden. Es war ein einfaches straight-forward-Fingerstrom-Leisten-geballer Problem. Dieser Boulder konnte nur von Florian Wientjes und Martin Tekles geklettert werden, beide sogar im Flash. Alle anderen erreichten nicht mal die Bonuswertung. Ich ziehe meinen Hut vor dem Fingerstrom der beiden, die sich mit ihren Begehungen die ersten beiden Plätze sicherten. Mit einem Flash und drei Bonus im ersten Versuch konnte ich mir den dritten Platz sichern, mit dem ich mehr als zufrieden bin. Insgeheim hatte ich das Treppchen angepeilt, nach der knappen Qualifikation hatte ich diese Hoffnung aber fast aufgegeben und somit war der dritte Platz wirklich eine große Genugtuung.

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Inzwischen habe ich es auch wieder zweimal an den Fels geschafft. Nach Kochel ging es und ich muss sagen, dass sich hier einige echte Perlen verstecken. Noch habe ich sogar nicht die großen bekannte Wände gesehen, aber das was ich gesehen habe hat mich schon wirklich überzeugt und hat Lust auf mehr gemacht!

In zwei Wochen geht es endlich zum urlauben und klettern ins schöne Zillertal. Die Ferienwohnung ist bereits gebucht und ich bin gespannt, ob ich meine Ziele dort auch wieder erreichen werde.

Fotos: Lulu Deubzer und unbekannt

May 2, 2013
#Bayerische Bouldermeisterschaft #Christoph Gabrysch #Big Fat Boulder Session #Guido Köstermeyer

April 2013

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Wasserstandsmeldung

Lange nichts passiert hier, ist der Mann inzwischen in Rente gegangen und hat die Griffbürste und die Kletterschuhe den jüngeren überlassen? Jedenfalls hat er beim Hardmovesfinale in Wuppertal nicht gut ausgesehen.

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So, oder so ähnlich habt ihr wahrscheinlich gedacht. Ich kann euch sagen, noch bin ich nicht in Rente und aufgehört habe ich noch lange nicht. Eher nehme ich nochmal Anlauf um nach dem Ausklang meiner Verletzung wieder richtig fit zu werden. Die Ziele für dieses Jahr sind schon mal grob gesteckt, es soll ins Zillertal und wieder nach Albarracín gehen um so viele tolle Linien wie möglich zu klettern. Egal ob Seil oder Bouldern, ich freue mich auf alles.

Also mal schauen, was die Zukunft bringt. Ich bin jedenfalls gespannt.

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Fotos: Udini und Daniel Zielonka

Apr 5, 20131 note
#Bouldern #Klettern

Januar 2013

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Die Hardmoves haben begonnen...

Pünktlich zum Hardmoves-Start in Zweibrücken bin ich wieder fit fürs Bouldern. Das große Ziel wieder ins CAMP4 Hardmoves Team zu kommen kann also in Angriff genommen werden! Also ab ins Auto und auf in die alte Heimat um gemeinsam mit der alten Gang zu schrauben und anschließen so viele Kreuze wie möglich auf der Scorecard zu machen.

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Wie in den Jahren zuvor war ich wieder gebucht um die Hardmoves Bouldern im Boulderhaus Heidelberg zu schrauben. Hier ein paar Bilder und ein kleines Video vom Boulderhaus Team.

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Jan 13, 2013
#Boulderhaus Heidelberg #Hardmoves

Oktober 2012

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Zurück im Business.....

……jedenfalls ein wenig.

Nun ist die OP 3 Monate rum und dank ausgiebiger Physiotherapie und festem Willen kann ich inzwischen wieder ein wenig klettern. Bouldern ist noch nicht drin, da will ich lieber noch bis zum Dezember warten.

Nachdem die letzten Wettkämpfe auf nationaler Ebene vorbei sind (hier auch nochmals einen herzlichen Glückwunsch an Ana Tiripa und Markus Jung, die neuen deutschen Meister im Lead) wollte ich mir eine Woche Urlaub gönnen. Da ich eh, zum Schrauben beim Rock&Jump eingeplant war, wollte ich die Zeit dort verlängern und mit meinem Kumpel Niki Wiechmann ein wenig um die Häuser ziehen.


Der Weg nach Kassel ist von München aus bekanntlich weit, deswegen wurden auf der Hinfahrt einige Zwischenstopps gemacht: Nürnberg -> Frankfurt -> Kassel war der Fahrplan.

Soulmoves im Café Kraft waren super, immer wieder beeindruckend, wie viele Volumen und große Griffe Onkel Tomfür die SMS im Gepäck hat und was damit entstehen kann. Die Teilnehmer am Samstag haben auf jeden Fall sichtlich Spaß gehabt, wie man auch im Video von Deti sehen kann.

Am Sonntagmorgen wollte ich dann nicht mit den Jungs und Mädels beim Frankfurt Marathon tauschen. Bei knackigen 2°C starteten 16.000 Läufer auf dem Rundkurs durch die Stadt, dabei auch ein Freund meines Mitbewohners den wir anfeuern wollten. Beim Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle war dann endgültig Gänsehautfeeling angesagt: Einige Tausend Zuschauer jubelten den Läufern zu, die die Ziellinie überquerten und sorgten für eine grandiose Atmosphäre.

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Weiter ging es auf ein Kaffee in die neuste Boulderwelt Deutschlands, die BW Frankfurt. Hier können sich die Hessen wirklich auf was großes freuen! Top Wände, top Location und top Routenbauer vor Ort. Im Dezember soll eröffnet werden und dann ist Deutschland um eine weitere premium Boulderhalle reicher.

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In Kassel laufen schon seit einigen Tagen die Vorbereitungen für Rock&Jump auf Hochtouren! Also wurde nicht lange gefackelt sondern gleich noch ein weiterer neuer Wandteil mitgebaut, um den Teilnehmern am Samstag eine ganz neue Vertical World bieten zu können. 

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Damit ich aber nicht immer nur die Kletterhallen Kassels sehe, sind Niki und ich losgezogen und ich habe eine Exklusivführung durch den Kasseler Bergpark bekommen. Den größten Bergpark Europas kann ich auch uneingeschränkt allen Kassel Besuchern empfehlen, sowie zum Spazieren gehen als auch zum Höhentraining ;-).

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Morgen beginnt der Routenbau für Rock&Jump und ich freue mich drauf einige Ideen an die Wand zu bringen. Also seid dabei und verpasst nicht das größte Boulderevent Hessens! 

Wir sehen uns Samstag!

Fotos: Sam Sung, Held Niklas und Marco Kost/Deutscher Alpenverein 

Oct 31, 2012
#Café Kraft #Frankfurt #Kassel #Nürnberg #Soulmoves #Vertical World #bouldern #Rock & Jump

September 2012

2 Einträge

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Sep 7, 2012
On the road mit Moni Retschy

Am letzten Wochenende fand in St. Wendel im Saarland die diesjährige Westdeutsche Meisterschaft im Lead statt. Als alter Saarländer und jemand der sich ein wenig in der Szene auskennt wurde ich vom Cheforganisator Achim Wahrheit als Moderator engagiert. Um nicht nur für den Wettkampf die weite Strecke antreten zu müssen, hatte ich die Idee mit Monika Retschy und Peter Hierl eine kleine Trainingsreise zu unternehmen und auf dem Weg ins Saarland einige Boulderhallen abzuklappern. Leider konnte Peter kurzfristig nicht und so machten Moni und ich uns alleine auf den Weg.

Abfahrt Donnerstag, 30. August 16 Uhr. Nach knapp 4 Stunden Fahrt bei teils heftigem Regen kamen wir im Boulderhaus Heidelberg an. Dort erwartete uns auch schon die Besitzerin Astrid Czajkowski und wir boulderten noch eine Runde gemeinsam, bevor es zum schicken Italiener um die Ecke ging (Mit wir boulderten, meine ich natürlich Moni zwickt alles weg und ich steh daneben und gebe blöde Tips und Ratschläge ;-) )
 

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Am nächsten Morgen noch eine kurze Morgensession und dann ging es im Auto ab weiter nach Saarbrücken. In der Heimat hat sich seit Ostern nicht viel getan, es hat sich aber gut angefühlt mal wieder die alten Straßen zu sehen und in einige alte bekannte Gesichter zu schauen.
Abends stand dann eine Trainingseinheit in DER Trainingsschmiede des Westen, dem CAMP4 Zweibrücken an. Zusammen mit Dominik Leinenbach konnte Moni sich an den extra für sie von Matze Conrad geschraubten Bouldern versuchen. Eins muss ich sagen, die Qualität der Boulder im CAMP4 ist einfach der Hammer! Hier kann man viele Boulder finden, die ohne weiteres auch in einem Weltcupfinale sein könnten. Von technisch anspruchsvoll bis brutal brachial wird alles geboten. Nach einer kleinen Extraeinheit für Moni, bei der wir den zweiten Halbfinalboulder vom Boulderweltcup München simulierten war dann auch Feierabend für den Tag.

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Am Samstag fand dann die Westdeutsche Meisterschaft im Rocklands St. Wendel statt. Als Moderator muss man glücklicherweise nicht all zu früh da sein, es reichte, dass ich um 8.20 Uhr in der Halle ankam. Um die Zeit war die Halle schon gut gefüllt - 115 Teilnehmer warteten auf den Start der Qualifikationsrunde. Die WDM war der erste Leadwettkampf den ich als Moderator begleitet habe, ich muss sagen, es ist gar nicht einfach sechs Qualifikationsrouten parallel im Auge zu behalten. Nach der Quali konnten sich alle Favoriten souverän im Finale platzieren.

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Die Finalrunden der Jugend starteten zuerst: Für die Jungs eine sehr technische Schieberroute mit Dach und für die Mädels eine kurze Routen mit einer starken Boulderstelle. Leider gab es bei den Mädels durch alle Altersklassen nur ein Top und bei den Jungs keines, hier hatten viele Probleme mit einer Volumenstelle im unteren Drittel der Route. Im Finale der Herren konnte einer groß glänzen, mein alter Arbeitskollege und Freund Matze Conrad konnte das dritte Jahr in Folge trotz chronischer Seilabstinenz die Westdeutsche Meisterschaft für sich entscheiden.

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Bei den Damen sicherte sich Lili Kiesgen mit einem fast Top den Titel der Westdeutschen Meisterin 2012. Die beiden Routenbauer Luke Brady und Christian Benk haben wirklich einen guten Job gemacht, trotz der platztechnisch schwierigen Umständen haben sie es geschafft für alle Altersklassen spannende Routen zu bauen.

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Am Sonntag hatten wir dann einen Ausflug an die Boulderfelsen um Kaiserslautern geplant. Gemeinsam mit Martin Mayer sollten ein paar Boulder am echtem Fels geklettert werden. Leider waren die Felsen doch zu feucht und wir mussten den Rückzug antreten. Zum Glück war die Rocktown Boulderhalle von Luke Brady nicht weit weg und wir konnten dort noch einen guten Trainingstag haben.

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Insgesamt also 4 Tage 4 Hallen und 4 Trainingseinheiten - Hallenhopping! Ich hoffe ich konnte mit diesen Extraeinheiten Moni ein wenig helfen sich auf die WM in Paris vorzubereiten. Nächste Woche geht es los nach Paris, ich freue mich schon und bin gespannt wie das deutsche Team in diesem Jahr abschneiden wird. 

Sep 5, 2012
#Christoph Gabrysch #Moni Retschy #Westdeutsche Meisterschaft 2012

August 2012

1 Eintrag

Was ist los mit dem Mann?

Der letzte Eintrag ist schon länger her und hieß verheißungsvoll Rocklands Part I, warum es nicht zu einem Part II erfährt man jetzt hier.
Ich bin in den Rocklands ohne Kreuzband im linken Knie, aber trotzdem einer Menge Motivation und Lust auf tolle Boulder angerückt. Jetzt denkt bestimmt jeder  ”Der Depp  hat sich das Knie beim Abfallen noch mehr geschrottet.” und ja, ich habe mir das Knie noch mehr zerstört, aber nicht heldenhaft bei einem fiesen Ausstieg in 6 Metern Höhe, sondern total unspektakulär beim Rauslaufen aus dem Gebiet: Nach zwei Wochen Bouldern in den Rocklands mit Abfallen, Stürzen, Austoppen, wackligen Zügen und vielem mehr bin ich “einfach” in ein scheiß Loch getreten und mir ist das eh lädierte Knie voll weggebrochen. Den Wutschrei, den ich von mir gegeben habe, als ich realisiert habe, dass der Urlaub, wegen so einer Lappalie jetzt vorbei ist hat man glaube ich bis Europa gehört.
Vier Tage konnte ich fast gar nicht auftreten und habe das Haus gehütet, bis ich endlich wieder mit ins Gebiet hinken konnte. Wenigstens hatte ich so noch etwas von der Landschaft und konnte bei dem Rest der Truppe dabei sein.

Auf Krücken durch die Rocklands

Der Rest der Zeit ging dann auch schnell rum. Dominik und ich verbrachten noch zwei Tage in Kapstadt bevor wir zurückflogen und ich kann euch eins sagen: Nachtleben in Kapstadt ist echt nicht schlecht, aber mit einem dicken Knie macht es trotzdem keinen Spaß. 

Speedcup München


Zuhause in München angekommen hatte mich der Alltag schnell wieder, mit dem Speedcup auf dem Münchner Königsplatz und der OutDoor stand eine Menge Arbeit an. Irgendwie wollte mein Knie aber nicht wirklich abschwellen, also ging ich doch mal zum Arzt. Meine Vermutung, dass ich mir einfach nur nochmal das Außenband gedehnt habe, hat sich dann leider als falsch erwiesen. Diagnose: Meniskusschaden, OP zum nächstmöglichen Zeitpunkt. 
Den Zustand könnte man kurz als maximal scheiße beschreiben. Das Jahreshighlight meiner Arbeit, der anstehenden Boulderweltcup im Olympiastadion in München wieder auf Krücken zu erleben (letztes Jahr hatte ich zur gleichen Zeit eine Fraktur im rechten Sprunggelenk) versetzte mich nicht gerade in beste Laune. 
Mit viel Glück bekam ich einen schnellen OP Termin, bei dem alles im Knie gerichtet wurde. Hier ein ganz großes Dankeschön an Dr. Christof Keinath, der mich behandelt hat und mir das Licht am Ende des Tunnels gezeigt hat. 

Inzwischen geht es dem Knie wieder richtig gut. Der Genesungsverlauf ist super und ich kann sogar seit heute die ersten Schritte ohne Krücken machen. Also Boulderweltcup in München auf zwei Beinen :-)!!

Bis ich wieder klettern kann wird es noch sehr, sehr lange dauern. Grad ist es aber sogar so, dass es mich gar nicht so wirklich stört. Ich hatte mit dem Trip in die Rocklands mein Highlight in diesem Jahr und jetzt kann ich mich darauf konzentrieren wieder fit zu werden. Die ersten Pläne für 2013 sind aber schon gemacht, ich sag nur das Kabel lockt….

 

Aug 2, 2012
#Rocklands #Kreuzbandriss #OP

Juni 2012

1 Eintrag

Jun 5, 2012
#Rocklands #Christoph Gabrysch #Boulderholics #VerticalAxis #bouldering

Mai 2012

3 Einträge

Trainingswochenende mit dem jungen Padawan

Trainingstruppe

In der Zeit bevor ich das schöne Saarland verließ, habe ich regelmäßig mit Dominik Leinenbach trainiert und versucht ihm möglichst viele Kniffe und Tricks was das Bouldern angeht zu zeigen und zu vermitteln. Trotz des eigentlich geringen Altersunterschieds(er würde sagen ich bin viel älter!), entstand so etwas wie ein “Alter Mann zeigt dem jungem Rookie Tricks  - Verhältnis” zwischen uns. Ich konnte mit Freude beobachten, wie er Woche um Woche besser und vor allem auch cleverer im Klettern wurde. Schnell wurden neue Schwierigkeitslevels erreicht. Inzwischen trainieren wir nicht mehr regelmäßig miteinander haben uns aber nicht aus den Augen verloren. Jetzt kam der “junge Padawan” mich in München auf ein Trainingswochenende besuchen und wir haben gemeinsam die Boulderwelten in München und Regensburg unsicher gemacht.

Dominik Leinenbach

Freitag war ein Wettkampftraining und gemeinsames Bouldern mit Monika Retschy und Peter Hierl in der Boulderwelt München angesetzt. Ich konnte sehen, dass der junge Padawan wieder einiges dazugelernt hat, das Training in der Kraftschmiede schlechthin und meiner alten Heimat, dem CAMP4 Zweibrücken scheint bei ihm gut zu fruchten. Für den nächsten Tag war eigentlich ein Ausflug ins Zillertal geplant um mal wieder ein wenig Fels unter die Finger zu bekommen, das Wetter hat uns aber ein fetten Strich durch die Rechnung gemacht und so haben wir uns kruzfristig für einen Trip in die Boulderwelt 2.0, die Boulderwelt Regensburg entschieden. Dort warteten viele frische und vor allem schicke Boulder auf uns die gemeinsam mit Moni und Peter niedergerungen wurden.

Moni und Domninik

Am Ende des Tages gönnten wir uns noch einen gemeinsamen Besuch im Westbad Regensburg, wo wir das beheizte Außenbecken für die gefühlte gesamte Zeit des Aufenthaltes nicht verließen. Am Sonntagmorgen testeten Dominik und ich nochmals an der Wettkampfwand in der BW München an, wie viel Haut noch vorhanden war und schon war das Trainingswochenende mit dem jungen Padawan vorüber.

Das Wochenende hat sehr viel Spaß gemacht und eins ist sicher, das wird nicht das letzte gemeinsame Boulderwochenende in München gewesen sein!

May 15, 20121 note
#Boulderwelt Regensburg #Boulderwelt #Dominik Leinenbach #Monika Retschy #Training
May 10, 2012
#Boulderwelt #Behindertensport #Training #Rocklands #Christoph Gabrysch
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May 6, 20125 notes
#Udini #Boulderworldcup #German National Team #Bouldering

April 2012

4 Einträge

Apr 24, 2012
#Boulderworldcup #Log Dragomer #Nationalkader #DAV
Vom Pech verfolgt?

Über Ostern in Bleau – ich hab mich gefreut wie Schnitzel endlich wieder die Blöcke in Bleau zu sehen und Hand anlegen zu dürfen. Nach flotten 4h Fahrt sind wir in der Nacht auf Freitag in Bleau auf dem Campingplatz angekommen. Der Himmel war klar und die Luft kühl, es versprach also gute Bedingungen für den nächsten Tag. Pad hingeschmissen, Zelt im Auto gelassen, endlich wieder eine Nacht im Freien.
Den nächsten Tag starteten wir in Petit Bois, nach kurzem Aufwärmen wurde der Klasiker „La Balaine“ angegangen. Eine schnelle Wiederholung für mich und ein Klassiker mehr für Sebastian und Malte. Weiter zum Slopergepresse am „L’Œuf“, was auch schnell geklettert wurde – das Bleaufeeling war wieder da!! Weiter ging es nach Rocher Greau, ein kleines aber feines Gebiet mit jede Menge klasse Linien. Ich habe mein Pad zuerst unter „Faux Fuyant“ geschmissen – Sloper rechts, Toehook links, matchen und auf zum Top. Es läuft! Die Sonne hat geschienen, die Boulder liefen wie am Schnürchen, was will man mehr? Also gleich weiter zum nächsten Block. Eine Gruppe Franken versuchten sich an „Little Big Boss“. Sieht auch gut aus, also gleich mal mitprobieren. Im zweiten Versuch war ich schon am Ausstieg, entschied mich dann aber doch nochmal für einen Rückzug, weil das Chalk auf den Finger schwand und der Fuß nicht auf den entscheidenden Tritt hoch wollte. Unter mir genügend Pads und zwei Spotter, alles safe, dachte ich……
Ich kam zuerst mit dem linken Fuß auf und fiel nach vorne weg, mein Knie bewegte sich plötzlich in eine Richtung in der es eigentlich nichts zu suchen hatte, dann ein Krachen im Knie und ich lag da.
Vor zehn Jahren hatte ich im gleichen Knie schon einmal einen Kreuzbandriss, so waren schnell die Bilder wieder da, wie ich im Krankenhaus lag und anschließend sechs Wochen auf Krücken in die Reha hinkte. Alles Bilder und Gefühle, die ich jetzt sowas von gar nicht in meinem Kopf wollte, aber wann will man das überhaupt? Der Trip nach Südafrika, die Fahrt zu den kommenden Weltcups als Zuschauer, die anstehende Arbeit beim DAV, das alles und noch viel mehr flog in wenigen Sekunden durch meinen Kopf. Overload!!
Die nächsten Tage lassen sich in Stichpunkten beschreiben: Dickes Knie – Heimfahrt – 2 Tage Warten – zu viel TV – immer noch dickes Knie – Arztermin – Diagnose: Riss des vorderen Kreuzbandes.
So schnell kann es gehen, vom absoluten Hoch in das tiefste Tal. Nach meiner Innenknöchelfraktur im letzten Sommer, bin ich jetzt wieder bewegungsunfähig. Einziger Lichtblick an der ganzen Sache ist, dass ich meinen Trip in die Rocklands nicht canceln muss. Man kann auch ohne vorderes Krezband ganz gut bouldern, so sagt es jedenfalls mal der Arzt. Im Herbst melde ich mich dann zur Reparatur in einem Krankenhaus an: „Einmal bitte neues Kreuzband links.“- „Darfs nochwas sein?“ - „Achja, die Schrauben aus dem rechten Sprunggelenk können sie mir auch noch gleich rausholen.“
Jetzt wird gewartet, bis das Knie wieder auf eine normale Größe abgeschwollen ist und dann geht’s zurück ans Campusboard. Bouldern werde ich erstmal nicht, aber ich habe gehört, dass in Thalkirchen die Außenwand neu eingeschraubt wurde. Wir sehen uns dann am Kabel, ich bin der in der Behindertensportgruppe.

P.S.: Ich erspare euch Bilder von meinem Knie, sieht eh nicht so spektakulär aus.

Apr 10, 2012
#Kreuzband #Unfall #Fontainebleau
Heimaturlaub

Das Wetter verheißt überall nichts Gutes - kein trockener Fels in Sicht. Kurz vor dem absoluten Koller habe ich beschlossen einen Heimaturlaub im Saarland anzutreten, um meine Eltern zu besuchen und einige Trainingstage in meiner alten Halle zu verbringen.
Nach einem kurzen Telefonat mit meinem Kollegen Sebastian, hat sich dann doch noch etwas Fels für Ostern ergeben - spontan geht es nun für 4 Tage nach Fontainebleau! Es wird also ein doppelter Heimaturlaub :-) . Ich freue mich drauf die Blöcke in Bleau wiederzusehen!

851km und los geht’s….


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Apr 5, 20121 note
#Bleau #Fontainebleau #Ostern
Apr 3, 2012

März 2012

8 Einträge

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Mar 26, 20121 note
#Boulderholics #Camp4 #Boulderholicscup
BoulderholicsCup 2012

BoulderholicsCup 2012 Plakat



Am kommenden Samstag findet zum dritten Mal der BoulderholicsCup im Camp4 in Zweibrücken statt. Das heißt für mich, dass ich ab Donnerstag mal wieder die gute alte Makita auspacken darf um die ersten Highlight Boulder in meine alte Halle zu Schrauben.
In den letzten beiden Jahren, waren immer über 200 Teilnehmer dabei, ich bin gespannt ob wir dieses Jahr den Teilnehmerrekord brechen werden!

Mar 13, 2012
#Boulderholics #Boulderholicscup #Camp4 #Zweibrücken
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Mar 12, 2012
#Hardmoves #Udini #Udo Neumann #Wuppertal
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Mar 11, 2012
#BayCom #Deti Fliegl #Longboard #Georg Acher
Mar 10, 2012
#Boulderwelt Regensburg #Boulderwelt
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